Seit mehr als dreissig Jahren organisiere ich Seminare für Malen und Zeichnen. Fast so lange bin ich mit meinen Malschülern unterwegs auf Reisen. Sei es Frankreich oder Spanien, Griechenland, Irland, Österreich, Tschechien und Italien sowieso : Bevor ich verreise, wiederholt sich das immer gleiche Szenario.
Es geht los mit meinen Selbstgesprächen: Nöd zvill iipacke, Frau Severin! Halte dich an die Materialliste, welche du an alle verschickt hast. Eventuell hat jemand kein Skizzenbuch mit dabei – also zwei, drei zusätzliche einpacken. Meine Lieblings-Fineliner – eventuell fehlen gute Stifte – so zwei, drei für jeden brauchts schon. Wasserpinsel, die sind so praktisch und die sind ja leicht. Aquarellpapier – lieber etwas mehr mitnehmen, man weiss ja nie. Und den Aquarellkasten – ja welchen nun: Den Grossen, den Mittleren oder die winzige Aquarell-watch? Also gut, einmal gross, einmal winzig. Wirklich nur das Notwendigste. Aber die Acrylstifte – die müssen mit. Und wie verstaue ich nun den Klapphocker?

Dann müsste Frau ja etwas zum Anziehen mitnehmen – vielleicht ist es kalt, vielleicht warm. Und vielleicht habe ich dann Lust auf Grün? Das Ganze findet erst ein Ende, wenn der Koffer sich nicht mehr schliessen lässt.
Und – oh, die Zahnpasta – die vergess ich doch immer…
Bei den Malreisen nach Soglio und ins Tessin wird sich das Ganze wiederholen, das weiss ich jetzt schon. Wer trotzdem mitkommen möchte, findet alle Infos zu den beiden Reisen hier auf meiner Internetseite. Wenige Plätze sind noch frei.

Eventuell melde ich mich aus dem Val Rosetg – dann endlich einmal mit Zeichnungen oder Bildern. Ich habe ja genügend Stifte und Farben eingepackt.
Wer nun auch Lust auf Farben hat und nicht weiss, ob Gelb, Grün, Blau oder Rot – Anfang August wären in Seminar 10 noch Plätze frei.

Bis glii!

